Streckenflugtag Ruogig vom 26.05.2016


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Endlich konnten wir wieder einmal im Kanton Uri unser Flugglück vom Ruogig aus versuchen. Dem Whatsapp-Aufruf sind an diesem Tag so viele wie noch nie auf das Ruogig gefolgt!

Hier kurz die Piloten, welche an diesem Tag den Weg aufs Ruogig fanden: Sepp J., Sepp T., Christoph plus drei Kollegen von ihm, beide Dani B’s, Jonas, Thomas, Gregor, Michi, Beat, Pavol, Armin, Walti, Fabian, Thisi und meine Wenigkeit.

Ich versuche die einzelnen Flüge in einem kurzen Überblick etwas zu beschreiben, damit ein Eindruck dieses tollen Flugtages entsteht. Ich beginne mit der Truppe, welche sich entschlossen hat nach Westen zu fliegen. Über dem Hüenderegg hatte Daniel Bussl. wie so oft wenn man mit ihm fliegt eine «Atomhöhe», das heisst er war sicher rund 200 Meter höher als ich und erreichte nach der ersten langen Querung das Scharti Höreli mit einer komfortablen Höhe über der Krete. Da musste ich und Dani Bagg. etwas mehr kämpfen, um nach oben zu kommen. Doch das Scharti erweist sich erneut als zuverlässig. An diesem Tag war es einfach so, dass es um die 1400 Meter über Meer einfach etwas stabiler war. Schlussendlich gings für uns drei recht flott über den Sassigrat und die Chaiserstuelkrete bequem zum Brisen und von dort zum Gummen. Der Arvigrat hatte heute sein weiteres Opfer gesucht – Dani kann euch nun ein Lied davon singen… Dani Bagg. fand beim Gummen leider keinen guten Anschluss mehr und landete im Engelbergertal. Den schwierigsten Teil über das Isenthal meisterte Dani Bagg. mit Bravour – Chapeau! Dani Bussl. und ich mussten leider nach dem Melchtal wenden, da sich uns eine schöne dicke Cirrostratusschicht von Westen näherte. Also jetzt Gas geben und wieder schurstracks nach Osten zurück. Der Haldigrat liess uns im Halbschatten zittern und Dani Bussl. zeigte mir einmal mehr, wie man schwache Thermik ausdreht. Vor dem Oberbauenstock waren wir fast wieder beisammen. Leider konnte Dani Bussl. nicht so viel Höhe für die Querung zum Fronalpstock mitnehmen, was ihm dann im Riemenstaldnertal zusammen mit den vielen Seilen zum Verhängnis wurde. Ich flog dann noch bis zum Pragelpass, wo ich dann im Wäggital strandete.

Die meisten entschieden sich Österreich im Osten als Ziel vorzunehmen. Thomas versuchte sich als einziger am Klausenpass – doch irgendwie schien ihn die Thermik bis nach dem Gamperstock im Stich zu lassen, bis er sich über Unterschächen auf Höhe Urigen im wahrsten Sinne des Wortes wieder ausgraben konnte und seinen Flug dann Richtung Klingenstock, Illgau, Alpthal, Rossberg fortsetzte und schlussendlich in Zug landete. Gregor flog ebenfalls via Klingenstock an die Rothenfluh und landete meines Wissens in Brunnen. Am Anfang flogen Christoph, Beat, Fabian, Armin und Pavol eine nahezu identische Route via Klingenstock, Muotathal, Klöntal. Danach flog Christoph Richtung Elm und folgte dann der östlichen Glarner Talseite am Glarner Fronalpstock vorbei bis nach Niederurnen. Der Weg der anderen teilte sich beim Speer. Pavol flog bis zum Kronberg und dann bis nach Appenzell. Fabian flog vom Speer eine ähnliche Route und landete kurz vor Wattwil. Beat und Armin flogen via Churfirsten weiter Richtung Osten. Beat konnte vor der Talquerung nicht mehr so viel Höhe mitnehmen wie Armin und musste dem Talwind leider klein beigeben. Armin schaffte den Anschluss in Vaduz und flog weiter bis Ludesch in Österreich.

Von Sepp J. weiss ich, dass er bis zum Gamperstock geflogen ist und versucht hat am Napoleon Anschluss zu finden, leider ohne Erfolg. Michi ist bis Spiringen geflogen und in Witerschwanden gelandet. Bei allen anderen habe ich noch keine genaueren Infos über ihre Flüge. Auf jeden Fall war dieser Flugtag für alle ein tolles Erlebnis. Für einmal gab es viele Piloten über dem Ruogig, an denen man sich orientieren konnte. Viele haben wieder viel dazugelernt und Hauptsache ist und bleibt der Spass am Streckenfliegen. Bis zum nächsten Mal!

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