Erster Streckenflugtag der Saison 2016 - Fiesch 14.03.2016


Leichter Südostwind im Wallis, generell schwacher bis mässiger Ostwind in den Hochalpen und Hochnebel auf der Alpennordseite. Eigentlich nicht gerade die Zutaten für einen guten Streckentag. Mit keinen Erwartungen trafen wir uns bei der Talstation der Luftseilbahn Eggberge. Daniel, Kurt und Pavol waren an diesem Morgen für das Streckenflug-Experiment in Fiesch zu haben.

Mit dem Auto fuhren wir nach Andermatt, von wo aus wir den Zug nach Fiesch nahmen. Im Oberwallis staunten wir nicht schlecht, wie viel Schnee es noch hatte und wir machten auch den einen oder anderen Witz darüber. So sahen wir ein Schneebrett auf der Südseite des Goms, welches eine kleine Fläche braunen Boden in der sonst weissen Schneewelt freigab. «Also wenn du diesen aperen Flecken zuunterst erreichst, hast du verloren :-)».

Umso mehr waren wir in Fiesch überrascht, als wir bereits um Viertel vor zehn Uhr die ersten Gleitschirme tatsächlich hochdrehen sahen. Die Nervosität und die Lust in die Luft zu kommen wurden grösser und grösser… Beim Startplatz angekommen machten wir uns rasch startklar. Pavol schwang sich zuerst in die Luft, ich als Zweiter, Kurt als Dritter und Dani startete als Letzter. Leider erwischte Dani einen schlechten Zeitpunkt und musste den Start abbrechen. Kurt und ich warteten über dem Startplatz, bis Dani auch in der Luft war. Die Verhältnisse waren wirklich sehr labil und dies erlaubte uns, sehr schnell und recht tief zu fliegen. Dani legte eine bemerkenswerte Aufholjagd hin und holte uns bald ein – eine tolle Leistung. So flogen wir in einem 4er-Pulk dem Grimsel entgegen. Nach der Wende am Grimsel wendeten wir und dann verloren wir uns ein wenig aus den Augen. Dani flog nach dem Grimsel etwas zu tief und musste dann leider in Ritzingen landen.

Nach dem Eggishorn  flogen Kurt und ich wieder gemeinsam Richtung «Villa Cassel», wir suchten Pavol, sahen ihn aber nicht, obwohl er dicht hinter uns flog. Kurz vor und nach der Villa Cassel hatten wir wirklich sportliche Bedingungen, so um die 15-20 km/h Rückenwind. Daher entschloss ich mich mit Kurt wieder Richtung Obergoms umzukehren. Pavol flog weiter und wendete beim Lötschental. Damit realisierte er ein 100er-Dreieck – Gratulation! Er erzählte uns, dass der Wind bei der «Alp Nessel» ordentlich von Osten blies, danach der Wind aber markant nachliess… auf ein nächstes Mal!

Cooler Flugtag mit lässigen Flugkollegen – was will man mehr!

 

 

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