Testberichte Swing
Test des Swing Astral 7.26
Wir waren gespannt, als wir den neuen Astral 7.26 von Franz Tanner zum Test erhielten. Aufgrund der hohen Streckung von 6.4 durften wir gespannt sein, in welchem Mass es Swing es geschafft hat, Stabilität und Agilität mit der hohen Streckung zu vereinen. Eines schon mal vorweg, es brauchte keine Angewöhnungszeit, um sich unter dem Astral 7 wohl zu fühlen. Dies hat sicher auch mit der langen Praxiserprobung des Schirms zu tun. Der Astral 7 vermittelt sofort ein gutes Gefühl und wir hatten den Eindruck, einen wirklich „fertigen“ Flügel zu fliegen. Dies zeigt sich auch an der absolut faltenfreien Kalotte. Nun aber zu unserem Eindruck des Schirm. Der Schirm kommt zügig und verlässlich hoch, ohne Vorschiesstendenz zu zeigen. In der Luft fiel uns das sehr gute Gleiten und die hohe Grundgeschwindigkeit auf, auch wenn wir eigentlich vom Gewicht her eher sogar die kleinere Grösse von 25.5 m2 hätten wählen sollen. Auch die Thermik nimmt der Flügel sehr gut an und es lässt sich ausserordentlich effizient drehen. Allerdings hinterlässt hier die hohe Streckung im Vergleich zur Konkurrenz halt doch kleine Spuren. Die Drehfreudigkeit lässt sich mit Gewichtsverlagerung steigern, reicht aber nicht an die des Ozone Alpina, des Advance Sigma 8 und schon gar nicht an den sehr wendigen Flügel Factor aus dem Hause Nova heran. Trotzdem betonen wir, dass aus unserer Sicht die Drehfreudigkeit immer noch als gut bis sehr gut zu bezeichnen ist. Insgesamt gehört der Astral 7 sicher leistungsmässig zu den besten Streckenschirmen der Saison 2012!















