Testberichte Gin Gliders

Test Gin Gliders Explorer, Grösse S, EN-B -> Testreport

Wir hatten für den Test des Explorer von Gin Gliders ein kurzes Zeitfenster. Zuerst hatte der Wetterbericht für fünf Tage, vom 10.02.17 - 13.02.2017, fliegbares Wetter vorhergesagt. Wir stellten uns sogar auf ein paar gute Tage im Tessin ein. Doch leider nahm dann der Südüberdruck in den Prognosen stetig zu und so fiel der Testflug aufgrund von Staubewölkung ins Wasser. Auch auf der Alpennordseite fand man das Wetterglück selten in den Tagen. Am Sonntag konnte ich nicht fliegen und daher nutzte Daniel Baggenstoos, ein aufstrebender junger Streckflugpilot, den Tag im Engelbergertal zum Test des Explorer. Tags darauf konnte ich in einer Föhnbisensession den Explorer in der Grundcharakteristik beim Groundhandling und Soaren kennen lernen.

Bericht von Daniel Baggenstoos

Der Gin Explorer soll vom Patron Gin Seok Song persönlich über 100 Stunden getestet worden sein. Der neue Explorer sei wie ein guter Rotwein, man habe nach der Landung noch einen wunderbaren Nachgeschmack. So liess er verlauteten. Der High-End Flügel sei sein neuer Lieblingsschirm.

Ich durfte den Gin Explorer, freundlicherweise durch Paragliding Urnersee zur Verfügung gestellt, zum Testflug Probe fliegen. Die Grösse S welche mit 23.6 m2 für ein Startgewicht von 75-95 kg und im erweiterten Startgewicht sogar bis 100 kg geht, war dann auch mit meinem Startgewicht von 98 kg schliesslich Airborne.

Als Testfluggelände wählte ich an diesem Tag dass Engelbergertal. Seichter Föhn war angesagt, und tatsächlich begrüsste mich am Startplatz ein Seitenwind von Südost.  Das Auslegen gestaltete sich als einfach, das Leichttuch (Grösse S wiegt 3.6 kg) und die unummantelten Leinen sogar etwas schludrig auslegen und mit leichtem Zug an den speziell zusätzlich mit «Explorer» beschriftetet inneren  A-Gurten aufziehen und die Kontrolle über etwaige Knoten war gemacht.

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Die Traggurten erinnern etwas an die Traggurten des Carrera Plus, welcher ebenfalls für den einfacheren Start mittels grossen inneren roten A-Gurten ausgeliefert wird. Die Bremsgriffe des Explorer kommen ohne Wirbel und sind direkt mit einem Magnetclip am Tragegurt befestigt.

Betreffend der Traggurten soll Gin zu einem späteren Zeitpunkt noch Dyneema Leichtgurte (- 250gr leichter) als die Standard Traggurten einführen. Die Leichtbauweise wurde generell am ganzen Schirm umgesetzt. Der Materialmix aus Skytex 27g/m2 an der ganzen Kappe ausser die mit 32g/m2 ausgestattete Oberkante des Obersegels. Welche durch die kreuz vernähten orangen Plastikstäbchen das von Gin so  genannte «EPT» Equalized Pressure Technologie oder umgangssprachlich Sharknose bilden.

Der Start mit Seitenwind war mit dem Explorer sehr einfach. Nach dem Rückwärtsaufziehen unter bewusstem Führen mit den A-Gurten und zu Beginn etwas mit Seitenwind kitend ging es nach ein paar grosse Schritte talwärts in die Luft. Ich habe den Eindruck der Leichtbauweise sei Dank, der Gin Explorer hat ein sehr gutes Füll- und Abhebeverhalten. Trotzdem verlangt die Streckung von 6.1 (ausgelegt) wie schon beschrieben, ein gleichmässiges und geführtes Aufziehen.

Ich habe nur einige Standard Manöver geflogen, hier einige Erkenntnisse: Der Steuerdruck ist in der Grundstellung 15 cm angebremst, sehr soft. Die angelegten Ohren müssen impulsiv und tief aufgepumpt werden.

Der unbeschleunigte Seitenklapper ist unspektakulär und kann gut gestützt, resp. ein übermässiges Wegdrehen war nicht feststellbar. Dank der eher oberen Flächenbelastung waren schnelle Kurvenwechsel und Rollen schnell einzuleiten und herrlich dynamisch, ein Spassflügel.

Ich habe den Explorer nach meinem Flug wie gewohnt, Zelle auf Zelle gepackt. Die Stäbchen der Eintrittskante sind nicht sonderlich lang. Gin sagt auch, das der Schirm mit allen möglichen Packmethoden gepackt werden kann. Ich persönlich würde auch hier einen Concertina Bag verwenden. Das Packmass der herkömmlichen Packmethode ist im Vergleich «sehr kompakt» und der Explorer sollte auch in Hike&Fly Wendegurtzeugen Platz finden. (Grösse S)

Weiter habe ich noch festgestellt dass im hinteren Bereich ebenfalls Stäbchen verbaut sind, diese übernehmen wohl die Funktion der Profilführung während dem Steuern mit den hinteren Traggurten. Gemäss Gin soll das fliegen über die C-Gurte komfortabel sein. Auf zusätzliche Griff in der C Ebene wurde verzichtet.

Die Stabiloleine ist auf ca. einem halben Meter ab Leinenschloss rot ummantelt. Mit diesen Details schenkt Gin aus meiner Sicht den sicherheitsrelevanten Dingen Aufmerksamkeit.

Dank Leichtbauweise mit dem mehrheitlich verarbeiteten Skytex 27 ist der Explorer einer der leichtesten seiner Klasse und dürfte im X-Contest als Streckenflügel als auch bei Personen, welche ihren Gleitschirm zum Reisen und Wandern mitführen anzutreffen sein.

Bericht von Iwan Lussmann (Explorer mit 92kg Abfluggewicht getestet)

Da ich den Original-Carrera eine halbe Saison lange geflogen bin, war ich nun auf den Explorer gespannt. Er wird als highend-B.Schirm angepriesen. Ich denke, dass Gin seine Lehren aus dem Release des Original-Carrera gezogen hat und wir keine Überraschungen beim Explorer bezüglich des Klappverhaltens erwarten dürfen.

Startverhalten Zuerst einmal fliegen die Ur-Gene des Carrera deutlich spürbar beim Explorer mit. Aus meiner Sicht hat er, was das Groundhandlich angeht, aber noch einen grossen Sprung in Sachen Spassfaktor oben draufgelegt. Der Explorer erträgt sowohl sehr grosse wie auch kleine Anstellwinkel. Das gibt dem Piloten einen grossen Spielraum, den Explorer zum Beispiel sehr tief im Windfenster wieder "hochzuholen" oder ihn beim Vorschiessen lassen noch weit vorne zu stützen. Das Groundhandling wird auch mit den überarbeiteten Tragegurten gegenüber dem Original-Carrera um ein Vielfaches einfacher. Mehrmals flog ich nahe am Hang an den Stallpunkt, welcher wie beim Original-Carrera sehr spät kommt. Dieses Verhalten kommt einem bei schwierigen Landeplätzen und/ oder schwierigen Verhältnissen beim Landen sicher zugute. Aber schlussendlich spürt man aufgrund der Streckung über 6 dann doch auch die Leistungsgene, welche sich beim Rückwärtsstart mit einer leichten Neigung zum Ausbrechen zeigen. Dieses Verhalten sollte aber für die Zielgruppe der Piloten des Explorers kein Problem darstellen.

Flug Beim Soaring konnte ich den Explorer sehr präzise steuern. Ich hatte nicht viel Raum, und war deshalb sehr positiv über die Wendigkeit des Explorers überrascht. Unterstützt man in den Kurven zusätzlich mit Gewichtsverlagerung, dann kann man den Explorer sehr präzise und direkt steuern. Auch hatte ich keine Anzeichen vom Aufstellen des Flügels beim Drehen gegen den Wind beim Soaren feststellen können.

Ohren Die Ohren können mit den separaten A-Gurten gut eingeklappt werden. Die Ohren schlugen im Trimmspeed überhaupt nicht. Zum Öffnen der Ohren brauchte es dann doch einen gewissen Impuls, um die Ohren wieder zu öffnen. Von alleine öffneten sich dei Ohren nicht.

Einklapper Ich konnte bei kleinem Hangabstand Einklapper bis 50% erfliegen. Diese sind mittlerweile bei den B-Schirmen generell harmlos. Interessanter wäre dann das Verhalten bei beschleunigten Einklappern - Doch dazu hatte ich leider nicht mehr die Gelegenheit.

Fazit Ich würde sofort zum Explorer greifen, wenn ich einen Schirm suche, welchen ich zum Streckenfliegen und für hike and fly einsetzen wollte. Das Handling ist aus meiner Sicht genial - so wie schon beim Original-Carrera.

 


 

 

Test Gin Gliders Boomerang GTO2, Grösse S, EN-D -> LTF-Testreport

Da die Gleitschirmschmiede Gin Gliders aktuell technologisch an der Spitze mitmischt, war es nach dem Carrera, der aus unserer Sicht über dem entsprechenden Piloten ein toller Schirm ist, interessant zu sehen, was Gin beim Boomerang GTO2 erreichen wollte. Gemäss Gin ordnet sich der GTO2 zwischen Boomerang 10 und Carrera ein und soll vor allem XC-Piloten ansprechen, welche Hochleisterfeeling wollen, aber einen in der Luft einfacher zu beherrschenden Schirm suchen als die aktuellen Wettkampf-Orchideen wie Boomerang 10, Ozone Enzo2 oder auch der neue Niviuk Icepeak 8.

Wir haben den GTO2 bei mittleren thermischen Bedingungen geflogen. Insgesamt konnten wir drei Flüge verbuchen, welche uns einen Grundeindruck des Flügels vermittelt haben.

Startverhalten Der GTO2 ist in Leichtbauweise gefertigt, was in einem sehr einfachen Startverhalten resultiert. Das Eigengewicht der Kappe ist dermassen gering, dass ich im ersten Moment glaubte, einen leichten Bergsteigerschirm hochzuziehen. Der GTO2 kann sehr langsam und mit wenig Zug hochgeführt und damit sehr gut kontrolliert werden. Der GTO2 kommt spurtreu hoch, verlangt in steilem Gelände oder bei mittlerem Aufwind ein angemessenes Anbremsen, damit der Schirm nicht überschiesst. Insgesamt ist der GTO2 trotz der Streckung von fast 7 erstaunlich einfach zu starten. Er startet sich sogar einfacher als manch anderer aktueller C-Schirm!

Einklapper Ich habe den GTO2 zuerst in ruhigen Bedingungen geflogen und dabei kleinere Einklapper provoziert und nachfolgend dann auch 50%-Klapper, allesamt im Grundspeed. Das Verhalten ist äusserst unspektakulär und der Schirm dreht wenig ab, kann gut gestützt werden und, was im Vergleich zum Carrera sehr angenehm ist, die Flügelenden bleiben sehr selten in der Bremsspinne hängen. Die Flügelenden schnalzen normalerweise selber wieder auf, manchmal muss ein wenig nachgeholfen werden.

Frontklapper Wir haben dieses Flugmanöver nicht erflogen, da wir den Schirm nicht lange genug zur Verfügung hatten.

Ohren Die Ohren können beim GTO2 sehr einfach über die gegabelte A-Gurte eingezogen werden. Die Ohren schlagen etwas, kann aber gut kontrolliert werden. Man muss einfach darauf Acht geben, dass man sehr gleichmässig zieht, damit der Schirm nicht zu pendeln beginnt. Das Öffnen der Ohren ist einfach und erfordert keine Tricks.

Handling und Flugfeeling Anfangs empfand ich der GTO2 in ruhiger Luft eher etwas träge, doch als ich den GTO2 auch in bewegter Luft erleben durfte, zeigte er sich von einer ganz anderen Seite. Mit Körpereinsatz lässt sich der GTO2 sehr gut drehen und hier erlebte ich ganz einfach das, was man von einem Schirm in dieser Klasse einfach erwartet: Der Schirm fliegt auch bei Gegenwind problemlos in Thermikbärte ein und ich kann es nur so beschreiben, dass der GTO2 einfach immer nach vorne und oben zieht, er gleitet wunderbar in der Thermik, etwas Besseres gibt es nicht! Die Steuerwege sind für einen Hochleister dieser Klasse angenehm lang und der Steuerdruck nimmt progressiv zu. Die Rückmeldung an den Piloten ist hervorragend. Turbulenzen werden frühzeitig angezeigt, so dass der Pilot entsprechend reagieren kann.  Wenn es dennoch zum Klapper kommt, haben Beat und ich nur gutmütige Reaktionen beobachtet. Der Schirm macht auch in turbulenter Luft einen gutmütigen Eindruck, dies war die Erkenntnis von Beat’s Testflug bei sehr anspruchsvollen Bedingungen. Auch beim Gleiten lässt der GTO2 keine Wünsche offen. Die blauen Kugeln an den C-Gurten zum Steuern mit den hinteren Traggurten funktionieren hervorragend. Der Schirm lässt sich damit im beschleunigten Zustand sehr gut steuern und stabilisieren. So kann die Rolltendenz gut unter Kontrolle gebracht werden. Der Leistungsschritt von einem highend-B beziehungsweise C-Schirm war für mich beeindruckend.

Fazit Der GTO2 hinterliess bei mir und Beat einen eher überraschend gutmütigen Eindruck. Wir denken, da dieser Schirm bei den X-Alps eingesetzt werden wird, dass bewusst Sicherheitspolster bei der Entwicklung berücksichtigt wurden. Allerdings müssten wir viel mehr Flüge hinter uns haben, um eine objektiveres Bild über den Schirm zu vermitteln. Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen verlangt dieser Schirm von einem Piloten sicher ein hohes Mass an Schirmbeherrschung. Wer sich aber diese Schirmklasse gewohnt ist oder über mehrere Jahre C-Schirm Erfahrung verfügt, der bekommt mit dem GTO2 sehr viel Leistung bei einem überschaubaren Flugverhalten.

 


 

Gin Atlas Gütesiegelklasse EN B

Ich habe schon länger keinen Gin Schirm mehr getestet. Umso mehr war ich gespannt auf den Atlas, welchen wir diesen Winter Gelegenheit hatten Probe zu fliegen. Hier ein  Eindruck.

Starvorbereitung Schon beim Auslegen ist mir das einfache Bodenhandling des Schirmes aufgefallen. Mit nur je 7 Stammleinen pro Tragegurt hat dieser „beinahe Schulschirm“ weniger Leinen als manch ein Hochleister. Dementsprechend ist das Sortieren einfach und schnell erledigt. Auffallend dabei ist, an den ersten beiden A-Gurten sind jeweils nur eine Stammleine pro Gurt und Leinenschloss montiert. Das heisst, die ersten zwei A-Stammleinen sind einzeln mit je einem Traggurt verbunden, welches meiner Meinung nach etwas überdimensioniert ist. Die Teilung der A-Gurte macht jedoch Sinn; erstens da sie auf einfache Weise das Ohrenanlegen ermöglicht und zweitens Teil des ausgeklügelten Speedsystems ist.
Die Kappe sieht auf den ersten Blick unkonventionell aus. Wenn man jedoch genauer hinschaut, hat der Konstrukteur auch hier Elemente aus der Formel1 übernommen. Die Eintrittskannte ist wie bei der Rennklasse mit einer Haifischnase ausgestattet. Dieses Konzept scheint sich nun, wie Stäbchen oder Mini Rips, über die ganze Palette der Schirmkategorien durchzusetzen. Es trägt, neben der Leistungssteigerung, auch zur Stabilität der Kappe und damit zur Sicherheit der Flügel bei.

Startverhalten Am Startplatz herrscht ein ungemütlicher Abwind. Zusammen mit dem Tiefschnee mache ich mir wenig Hoffnung, dass der Start beim ersten Versuch gleich klappen wird. Umso positiver überrascht bin ich, dass der Schirm nach kurzem Anlauf bereits über mir steht und ich nach wenigen Schritten schon abhebe. Man kann getrost sagen, das Startverhalten des Atlas ist beeindruckend einfach und überzeugend.

Handling und Flugfeeling Beim Geradeausflug fühlt sich das Tuch über mir als klein und kompakt an. Dabei vermisse ich ein wenig die Streckung der Schirme aus höheren Kategorien, welche ich mich eher gewohnt bin. Diese geben, für mein Empfinden, mehr Feedback an den Piloten. Dennoch merke ich schon nach den ersten Kurven die Ausgewogenheit zwischen Kappe und Leinengeometrie. Die Silhouette und das Design verraten mir, hier fliege ich ein hochentwickeltes und rundum ausgereiftes Gerät.
Nach ein paar hundert Metern Hangflug erreiche ich eine schwache Thermik, welche ich sofort auszunutzen versuche. Nach ein paar lockeren Kreisen kann ich bereits einige Höhenmeter verbuchen. Das Handling des Schirms ist wendig, die Steuerwege sind angenehm lang und der Steuerdruck nimmt progressiv zu. Das Verhalten bleibt dabei gutmütig und der Atlas steigt effizient. Alles was ein guter Gleitschirm in dieser Kategorie auszeichnet. Iwan hatte den Eindruck, dass der Atlas ein überdurchschnittlich gutes Steigverhalten hat und dabei schon den einen oder anderen höher eingestuften Schirm links liegen lässt. Für ihn liegt eine der Stärken des Schirmes vor allem bei seiner Thermikausbeute, auch bei sehr schwachen Bedingungen. Wir konnten feststellen, dass der Schirm zum Teil in unruhiger Luft mit kurzen Entlastern einer Flügelhälfte reagiert. Ob dies Zufall ist, dass wir beide diese Erfahrung gemacht haben, können wir nicht beurteilen. Auf jeden Fall hatten wir den gleichen Eindruck, was aber weder negativ noch positiv zu bewerten ist!

Ohren einklappen Das Einklappen der Ohren funktioniert einfach und die Ohren schlagen in keinster Weise. Mit dem Atlas ein einfaches Manöver!

Seitenklapper Nach einem halbstündigen Flug sind meine Finger gefühlslos durchgefroren und ich mache mich daran den Schirm in Richtung Ladeplatz zu steuern. Nach längerem Geradeausflug und ein paar schönen Wingovern  versuche ich mal an einem der äusseren A-Gurten zu ziehen um einen Seitenklapper zu provozieren. Bei halbem Seitenklapper dreht der Schirm nur unwesentlich weg und ich muss dabei kaum bis gar nicht gegensteuern. Der Schirm öffnet nach kurzer Zeit selbstständig wieder, was sein harmloses Einklappverhalten wiederspiegelt.

Fazit Der Atlas ist ein gutmütiger Thermikschirm. Er eignet sich für Fun und Safety Piloten welche im Thermikschlauch gerne mal zuoberst mit den Hochleistern mit drehen möchten. Dass die B-Schirme aber auch Streckenpotential aufweisen, weiss man nicht erst seit gestern.
Dementsprechend ist die Bandbreite der infrage kommenden Piloten gross:
Vom aktiv fliegenden Piloten nach dem Brevet bis zum erfahrenen Streckenpiloten, welcher das stressfreie Fliegen auch noch nach 5 Stunden und 150 Km geniessen möchte, liegt hier alles drin, was eine(n) Pilot(in) glücklich macht.

 

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